»Für Musiker ist es wichtig, daß sie sich beim Proben ganz auf die Musik konzentrieren können, ohne erst mühsam die Noten entziffern zu müssen.« Sir Simon Rattle

Die Edition ReVision ist eine sich im Aufbau befindende Reihe, die oft gespielte oder vergriffene Werke in neuen Ausgaben anbietet. Der Compofactur MusikVerlag stellt die Editionen in Partitur mit Aufführungsmaterial als Mietmaterial zur Verfügung.

Bis heute sind sogar viele populäre Werke der klassischen Orchesterliteratur – soweit sie nicht bereits in kritischen Editionen vorliegen – nur in wenig zuverlässigen Ausgaben verfügbar. Selbst viele bedeutende Opern des 19. Jahrhunderts werden bis heute aus veralteten Erstausgaben gespielt, die beständig nachgedruckt werden. Dabei sind nicht selten Druckfehler und Unstimmigkeiten zwischen den Partituren und dem Stimmenmaterial zu beobachten. Ganze Generationen von gewissenhaften und erfahrenen Dirigenten und Orchesterbibliothekaren richten sich jeweils vor Ort das Orchestermaterial ein, um diese Mängel zu beseitigen. Im schlimmsten Fall geht wertvolle Probenzeit verloren oder die Aufführungen schwächeln sogar an gewissen Stellen, weil das Notenmaterial ungenau oder fehlerhaft ist.

Die Edition ReVision hat sich zum Ziel gesetzt, dies wenigstens für einige Werke, vornehmlich Opernarien (falls nötig, mit instrumentaler Einleitung und Konzertschluß), zu ändern. Das Notenmaterial ist durchgehend korrigiert und wird zum Teil in verschiedenen Fassungen und Tonarten bereitgestellt. Die Edition ReVision besticht mit einem hochwertigen Notensatz nach modernen Stichregeln, der das Spielen vom Blatt erleichtert.

Schon von jeher ist ein hoher Qualitätsstandard Maßstab der Editionen des Compofactur Musikverlags. Mit dieser Verlagsreihe unterstreichen wir unser Engagement für hochwertige Noteneditionen. Kurzum, die Edition Revision löst Probleme im Vorweg und schenkt Ihnen zusätzlich wertvolle Zeit zum Musizieren. 

Herausgeber: Matthias Spindler
Künstlerischer Mitarbeiter: Prof. Wieland Reißmann, Komponist & Arrangeur

Format: Dirigierpartituren DIN/ISO B4 (250×353 mm) – Orchesterstimmen DIN/ISO B4 (250×353 mm) oder DIN/ISO SRA4 (225×320 mm)

 

Editionsrichtlinien

  • Alle notwendigen Quellen werden einer kritischen Sichtung und Wertung unterzogen.
  • Fehler und Inkonsequenzen in den Quellen werden stillschweigend korrigiert und heutigen Gepflogenheiten angepaßt.
  • Zutaten oder Verbesserungen werden typographisch wie folgt gekennzeichnet (Ausnahmen bei Transkriptionen sind möglich):
    – Dynamische Zeichen, Buchstaben, Textworte etc. durch eckige Klammern;
    – Akzidentien, Warnakzidentien, crescendo- bzw. decrescendo-Zeichen durch runde Klammern;
    – Noten, Pausen, Fermaten, Akzente durch eckige Klammern;
    – Bögen gestrichelt.
  • Die Partituranordnung und die Notation (inkl. Schlüsselung) entsprechen den Gepflogenheiten des modernen Notenstichs.
  • Vokaltexte werden ausschließlich in der Originalsprache und in moderner Orthographie wiedergegeben.
  • Wiederholungskürzel, Abbreviaturen und colla parte-Anweisungen werden stillschweigend aufgelöst.
  • Die Bezeichnung der Instrumental- und Singstimmen erfolgt einheitlich italienisch.
  • Tempo- und Vortragsbezeichnungen erfolgen möglichst italienisch.
  • Die Stimmen werden weitgehend nach den Möglichkeiten moderner Orchesterinstrumente (z.B. Hörner und Pauken) optimiert.
  • Taktzahlen und Probenziffern sind häufig editorischer Zusatz.