Compofactur bietet Ihnen Unterstützung bei der Erschließung von musikalischen Quellen, seien es unveröffentlichte Handschriften oder vergriffene Erstdrucke. Bei Bedarf kann auch eine praktische oder wissenschaftliche Edition für Konzerte oder Aufnahmen erstellt werden.

Die musikwissenschaftliche Recherche und Auswertung archivalischer Quellen samt der Beleuchtung ihrer Entstehung ist seit langem ein bevorzugtes Arbeitsgebiet von Matthias Spindler (MSp). Schwerpunkte seiner Arbeiten sind der Canto fiorito sowie Bearbeitungen vom 18. bis ins 20. Jahrhundert.

Als er gefragt wurde, hat MSp beispielsweise Erstdrucke der Komponistin Cécile Chaminade in Bibliotheken in Bern, Paris und Unna ausfindig gemacht. Die Ergebnisse der Quellenrecherchen war Grundlage für die Repertoireauswahl für die CD Mots d’amour mit Anne Sofie von Otter.

Weiterhin stieß MSp bei Recherchen auf ein vergriffenes Arrangement von Jacques Offenbach von Schuberts Ständchen für Orchester, korrigierte und spartierte die Stimmen und adaptierte das Lied für Gesang und Orchester. Eine transponierte Fassung wurde von Thomas Quasthoff aufgenommen.

Als weiteres Beispiel ist die wissenschaftlich-kritische Edition von Schuberts Lied Der Doppelgänger in der Fassung für Gesang und Orchester von Franz Liszt zu nennen.

Recherchen führten MSp zu Schallplatten-Arrangements des Komponisten Robert Schollum von Liedern von Beethoven, Brahms, Liszt, Mozart, Reger, Schubert, Schumann, Silcher und Wolf, die in der Österreichischen Nationalbibliothek (ÖNB) in Wien aufbewahrt werden.

Und zuletzt seien noch die Quellenrecherchen zur Genesis Suite erwähnt.