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JazzPianistin Jutta Hipp ist tot
 
Am 7. April verstarb in New York Jutta Hipp. Die 1925 in Leipzig geborene JazzPianistin hatte prägenden Einfluß auf die Jazzgeschichte im Nachkriegsdeutschland der 50er Jahre. Zu ihren Einflüssen zählten Lennie Tristano und Horace Silver.

1952 trat sie in München durch Auftritte mit dem Tenorsaxophonisten Hans Koller hervor und gründete 1954 das »Jutta Hipp Quintet« mit Emil Mangelsdorff, Joki Freund, Hans Kresse und Karl Sanner.

Aufnahmen von Hipp entstanden u.a. 1954 und 1955 mit Emil Mangelsdorff, Joki Freund, Hans Koller, Roland Kovac und Attila Zoller. Sie sind auf CD unter dem Titel »Cool Jazz Made In Germany« wiederveröffentlicht worden.

1955 wanderte Hipp in die USA aus. Dort entstanden u.a. Aufnahmen für das renommierte JazzLabel »Blue Note«: DuoAufnahmen (»Jutta Hipp With Zoot Sims«) sowie mit dem »Jutta Hipp Trio« (»At The Hickory House«) mit Peter Ind und Ed Thigpen.

Ende der 50er Jahre gab sie das professionelle Klavierspiel zugunsten der Malerei auf. Hipp lebte in den letzten Jahren in einfachsten Verhältnissen in New York.
 
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