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| Eichels ›Reform‹ endgültig vom Tisch? |
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Bundeskanzler Schröder hat offenbar der Debatte um Eichels Sparpläne ein Ende bereitet. Gegenüber dem Tagesspiegel sagte er: »Wir brauchen privates Engagement in den Bereichen von Kultur, Wissenschaft und auch Sozialem. Und weil mir privates Engagement in der Kultur so wichtig ist, haben Hans Eichel und ich über diese Frage ernsthaft nachgedacht. Das Ergebnis ist: Die steuerliche Abzugsfähigkeit für Spenden für sportliche, soziale, kulturelle und gemeinnützige Zwecke bleibt.«
Antje Vollmer, Bundestagsvizepräsidentin und kulturpolitische Sprecherin der Grünen, begüßte Schröders Ankündigung und betonte dabei, daß sich »der Aufschrei der Spendenwilligen und ihrer Unterstützer« gelohnt habe.
Dr. Dieter Mussler, Vorstandmitglied des »Fachverband für Sponsoring & Sonderwerbeformen (Faspo)« hat Schröders Entscheidung »als einen Akt der Vernunft« bezeichnet. Unternehmen wie Bacardi, Brauerei Beck, Carat Hamburg, Coca Cola, DaimlerChrysler, DEAG, DeTeMobil, ebam, Love Parade, MTV Networks, SevenOne Media oder Universal Studios Networks Deutschland gehören dem Faspo an.
Siehe auch in »PianoDepesche«: Rau, Schröder, Weiss & Co. contra Eichel |
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