Matthias Spindler begann im Juli 1997 für die Deutsche Grammophon Gesellschaft mbH (DGG) zunächst als Freier Mitarbeiter in diversen Bereichen (u.a. Press Relations, Advertising & Production Service, Editorial Department, International Marketing, Art Directors Department, A&R Production) und übernahm 1999 eine Festanstellung in der neu strukturierten A&R-Abteilung. Von 1999 bis 2004 war Spindler Production Administrator (später dann Recording CoOrdinator genannt). Dort war er mit der logistischen Planung von Aufnahmen befaßt. Dabei hat es Spindler besonders Freude bereitet, in fruchtbarer Zusammenarbeit mit den Executive Producers (v.a. Chris Alder, Christian Gansch, Ewald Markl und nicht zuletzt Dr. Marion Thiem) für sehr viele renommierte Künstler und Orchester Aufnahmen in aller Welt zu planen. Ab Anfang 2005 kamen dann aufgrund einer erneuten Umstrukturierung für A&R die zusätzlichen Aufgaben des Product Managements hinzu. Der Executive Producer war nun gleichzeitig auch Product Manager und der Recording CoOrdinator wurde zum Project CoOrdinator umbenannt, der die bisherige Rolle des Product Management-Assistenten zusätzlich übernommen hat. Ab März 2007 wurde Matthias Spindler zum Associate Producer (Executive Producer & Project CoOrdinator) ernannt. Dies war im Prinzip eine Art nachträgliche Beförderung, hat er doch bereits ab 2003/2004 einzelne Projekte und Künstler de facto als Executive Producer und zugleich Recording CoOrdinator betreut (Grimaud/Credo, James Galway, Anne-Sophie Mutters Mozart-Projekt) und hatte bei Projekten von Hilary Hahn und Lang Lang eine führende A&R-Funktion. Ferner hat Spindler einige Sonderprojekte für Universal Classics Japan und Korea betreut, war in einige weitere Projekte involviert und hat für mehrere CD-Produktionen Noten erstellt. Die Deutsche Grammophon bot ihm also viele Gelegenheiten, seine Kenntnisse anzuwenden, auszubauen und neue Erfahrungen zu sammeln. Aufgrund der wachsenden Arbeitsverdichtung innerhalb der Abteilung ab 2005 hat Matthias Spindler bei seinen eigenen Aufnahme-Projekten – von der Ausgangslage betrachtet – vier A&R Funktionen ausgeübt: Executive Producer & Recording CoOrdinator sowie Product Manager & Assistent des Product Managers. Summa summarum war Matthias Spindler bei 153 CD-Produktionen Recording CoOrdinator, bei 48 Projekten Executive Producer, bei 75 Projekten Product Manager, bei 164 Projekten Project CoOrdinator und bei weiteren 58 Projekten entweder minimal oder oft sogar intensiv Mitglied der Projekt-Teams. Dies beinhaltet natürlich in vielen Fällen die Multi-Funktion ab 2005. Höhepunkte als Executive Producer sind die Produktionen mit dem Emerson String Quartet (z.B. »Bach – Fugues« und »Intimate Letters«), James Galway (v.a. »Wings of Songs«), Hélène Grimaud (»Credo«), Lang Lang (Carnegie Hall-Rezital), Anne-Sophie Mutter (Mozart-Projekt), Mikhail Pletnev (sein einzigartiges Beethoven-Projekt: alle Symphonien und Klavierkonzerte), Maurizio Pollini (z.B. Mozart Klavierkonzerte KV. 414 & 491 mit den Wiener Philharmonikern, »Bach – Das Wohltemperierte Clavier, Teil 1«), Thomas Quasthoff (v.a. »Tell It Like It Is«) und Ulrich Tukur (»Mezzanotte«). Besonders hervorhebenswert sind in Spindlers Tätigkeit als Recording CoOrdinator die Produktionen mit Claudio Abbado, Rafał Blechacz, Pierre Boulez (v.a. die Vollendung seiner Bartók- und Mahler-Zyklen), Plácido Domingo (v.a. »Sacred Songs« und »Italia, ti amo«), Hilary Hahn, Lang Lang, Anne-Sophie Mutter (alle Aufnahmen von 2002 bis 2011), Anna Netrebko (alle Aufnahmen von der Debüt-CD bis zum »Souvenirs«-Album), Anne Sofie von Otter (z.B. »For The Stars« und »Mots d'amour«), Maria João Pires, Mikhail Pletnev (v.a. sein sensationelles Carnegie Hall-Debüt und die Aufnahme mit Martha Argerich) und Krystian Zimerman (z.B. Brahms Klavierkonzert Nr.1 mit den Berliner Philharmonikern und Simon Rattle). Es war für Matthias Spindler eine besondere Freude, daß er mit so herausragenden Aufnahmeleitern wie Christopher Alder, Christian Gansch, Craig Leon, Rainer Maillard, Sid McLauchlan und Jay Newland sowie mit so hervorragenden Tonmeistern wie Jonathan Allen, Stephan Flock, Janne Hansson, Rainer Maillard, Jay Newland und Ulrich Vette zusammenarbeiten konnte. Positiv zu erwähnen sind auch Projekte mit kreativen und einfallsreichen Arrangeuren wie Lutz Krajenski, Craig Leon, Wieland Reißmann, Robert Sadin und Andreas Tarkmann. Matthias Spindler ist in speziellem Maße dankbar für die gute und freundschaftliche Zusammenarbeit bei vielen Aufnahme-Projekten mit dem London Symphony Orchestra, dem Russian National Orchestra, der Staatskapelle Dresden und den Wiener Philharmonikern. Besonderer Dank gebührt seinen (Ex-)Kollegen und dem Management der DGG sowie den Tonmeistern und Tontechnikern der Emil Berliner Studios, die ihn sehr unterstützt haben. Aufgrund der besonderen Leistungen der Künstler gewannen einige von Matthias Spindlers Produktionen nationale und internationale Preise (ECHO Klassik, ECHO Jazz, GRAMMY©, Choc de Classica, Choc de l'année du Monde de la Musique, Choc du Monde de la Musique, Clef ResMusica, Diamant d'Opéra, Diapason d'or, Gramophone Editor's Choice, Penguin Rosette Award, Pizzicato Supersonic Award, Record Academy Prize), Goldene Schallplatten oder erzielten Top-Ränge in Klassik-Charts. |