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SchusterFleck
Als »SchusterFleck« bezeichnet man das stufenweise steigende Hochtransponieren eines Motivs in der Melodie und den BegleitStimmen. Im ModellFall sind VorderSatz und NachSatz gewissermaßen identisch, d.h. der NachSatz ist eine Wiederholung des VorderSatzes auf höherer Stufe. In harmonischen Stufen ausgedrückt: I-IV, II-V etc.
Reale Sequenzen dieser Art sind in der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts beliebt. Der Terminus, der um 1750 aufkommt, ist jedoch bereits abwertend gemeint.
Weitere Bezeichnungen sind »Rosalia« (»Rosalia, mia cara«; ital. Volkslied) und »Vetter Michel« (»Gestern abend war Vetter Michel da«; dt. Volkslied). Beide Volksweisen sind nach dem Prinzip des »SchusterFlecks« gebaut.
Zusätzliche Informationen:
Diabelli.Drei
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