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Klassifizierung der lateinischen ChoralNotation
 
Im 13./14. Jahrhundert n.Chr. entwickelten sich die gotischen Notationen aus den deutschen und lothringischen (Metzer) Neumen. Zur Vereinfachung sind ihre NotenKöpfe nur noch rhombisch (die quadratischen fallen weg).

Man unterscheidet die ›deutsche gotische Notation‹ (auch als ›HufnagelSchrift‹ bekannt) und die ›gotisierte Metzer Schrift‹.

Die ChoralNotation der ›Editio Vaticana‹ (1907) basiert auf der QuadratNotation des 13. Jahrhunderts n.Chr., zeigt jedoch leichte Modifizierungen.

Nach Floros sind NeumenStudien ohne das Studium dieser Quelle kaum möglich. Zudem betont er, »daß die von den Benediktinern von Solesmes vorgenommene Restaurierung des gregorianischen Chorals eine der großartigsten Leistungen der MusikWissenschaft darstellt.«

Die Klassifizierung der lateinischen ChoralNotation bezieht sich auf Schriften mittellateinischer MusikTheoretiker wie Guido von Arezzo (um 992-um 1050), Aribo Scholasticus (11. Jh. n.Chr.) und Johannes Affligemensis (= Cotto, um 1100 n.Chr.) und wurde von Floros in fünf Klassen eingeteilt. Die weitgehend übereinstimmende paläobyzantinische Typologie wird hier gegenübergestellt:

Neumae simplices
(einfache Neumen)
 Tonoi haploi

Neumae compositae
(zusammengesetzte Neumen)
 Tonoi synthetoi

Zierneumen Zierneumen

Notae semivocales
(liqueszierende Neumen)
 Hemiphona

Litterae significativae
(Buchstabenneumen)
 Grammata

 
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Letzte Aktualisierung: 08.02.12
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